Montag, 7. Dezember 2009

1 WOCHE PATAGONIEN

Tour in den Süden Chiles


Wie versprochen kommt nun noch ein kleiner Bericht über meine Reise an einen der südlichsten Fleckchen der Erde.
Reiseroute: Santiago - Puerto Montt - 1) Punta Arenas, Punta Arenas - 2) Puerto Natales - 3) National Park Torres del Paine, Puerto Natales - 4) Calafate - 5) Glaciero Perrito Moreno,
Punta Arenas - 6) Magelanstraße - 7) Porvenir - 8) Pinguin Farm

Zusammen mit Fränzi, Caro und Caro’s Mum flog ich am 15.11.2009 von Santiago aus nach Punta Arenas. Ein Zwischnstopp in Puerto Montt lies den Flug circa 5 Stunden dauern. Ganz interessant ist dabei vielleicht die Tatsache, dass eine Bustour an denselben Ort mit dem Bus normalerweise 5 Tage dauert, da sich das südliche Chile in viele Inseln aufteilt. Der Flug war, bis auf ein zehnminütiges auf und ab, was den Magen ganz ordentlich durchschütteln lies, sehr angenehm. Die Nacht davor hatten wir nämlich in Fränzis Geburtstag ordentlich reingefeiert und starteten von da aus unmittelbar. Daher waren wir allesamt ziemlich müde und verpennten im wahrsten Sinne des Wortes den Flug.
Gegen 10.00 Uhr landeten wir in Punta Arenas und von da ab lief alles wie am Schnürchen, obwohl der ganze Plan ziemlich vage war. Der Bus, der uns in den Norden bringen sollte, in den National Park Torres del Paine, holte uns nach einem Anruf ca. 1 Stunde später am Flughafen ab. In einer 4 stündigen Fahrt nach Puerto Natales durchquerten wir eine beeindruckende Landschaft, die ziemlich öde auf ihre Weise war – was aber letztlich doch einen sehr großen Reiz ausmachte. Nachdem wir Puerto Natales 1 Stunde Aufenthalt hatten und einige überlebensnotwendigen Lebensmittel für die folgenden drei Tage im Nationalpark eingekauft hatten fuhren wir mit einem Kleinbus weiter in den Park.
Der Nationalpark an sich ist wohl einer der schönsten Nationalparks in Südamerika. Er ist wirklich sehr!!! Beeindruckend, vor allem landschaftlich. Jedoch erwies sich das Ganze als ein Tourismusmagnet bei dem das Wandern in Hochzeit garantiert keinen Spaß macht, da der gesamte Park auf „Massentourismus“ ausgelegt ist und meiner Meinung ziemlich überteuert ist. Vor allem die Übernachtungen in den sogenannten Refugios sind sehr teuer. Da wir zu Beginn der Saison da waren, hielt sich die Menge der Wanderer zum Glück in Grenzen und man konnte doch ab und zu auch mal allein in sich gehen und alles um sich herum genießen! Im Nationalpark selbst kann man von A nach B mit Jeeps fahren, einen See mit einem Schnellboot überqueren oder aber natürlich wandern. Um den ausgewählten Startpunkt und unsere erste Übernachtungsmöglichkeit zu erreichen, hieß es für uns das erste Stück mit einem Jeep zum Refugio zu fahren. Dieses erreichten wir gegen 17.00. Die Aussicht auf das Wahrzeichen des Park’s, die drei „Torres“ war dabei wundervoll und es sollte das Ziel für den nächsten Tag sein. Ein ausgiebiges Abendessen rundete den Tag ab. Danach fielen wir ziemlich erschöpft ins Bett, um fit in den kommenden Tag starten zu können.
...to be finished...

Donnerstag, 26. November 2009

Ciao Chile

Die letzten beiden Tage am Meer waren nocheinmal richtig toll!!! Jedesmal als ich mit dem Surfbrett auf dem Wasser war, kam die Sonne heraus und hat mir nen Sonnenbrand gebracht...Gestern Abend feierten wir noch einmal ordentlich in Santiago und heute laufen die Vorbereitungen auf den Abflug. 17.20 Uhr Ortszeit in Santiago startet mein Flieger in Richtung Paris.
Ausführliche Berichte und Bilder von Patagonien und der Küste folgen, sobald ich Zeit zu Haus finde, die vielen Bilder und Eindrücke zu ordnen.

Bis bald und liebe Grüße

Montag, 23. November 2009

Atemberaubendes Süd-Chile

Hola,

Viele Grüße mal wieder aus dem tollen Chile. Hier mal ein kurzer Zwischenbericht der vergangenen Woche. Hab leider nicht so viel Zeit gerade, um das alles zu beschreiben, was ich erlebt habe aber der ausführliche Bericht folgt in der nächsten Woche.

Sonntag-Morgen, den 15. November machten wir, Fränzi, Caro und Caro’s Mum, uns mit dem Flieger auf den Weg nach Süd Chile – Punto Arenas war der Zielflughafen. Nach 5 Stunden Flug ging es dann für weitere 4 im Bus wieder in den Norden nach Puerto Natales. Von da ab wieder 2 Stunden mit einem Kleinbus in den Nationalpark „Torres del Paine“, dem wohl schönsten Naturreservat Südamerikas. Dort verbrachten wir bis Mittwoch drei herrliche Tage mit unglaublichen Trekkingtouren und Ausblicken. Am Donnerstag machten wir uns auf den Weg nach Argentinien. Der Gletscher „Perrito Moreno“ war unser Ziel. Unglaublich der Anblick dieses Monsters aus Eis!!! Der Freitag war ein eher ruhiger Tag, an dem wir eine kleine Stadtbesichtigung in Puerto Natales und danach wieder zurück nach Punto Arenas fuhren. Der Samstag gestaltete sich dann sehr abenteuerlich mit einer Überfahrt per Fähre auf Feuerland und nach der Rückkehr auf dem Festland dem Besuch einer Pinguin – Farm. Atemberaubende Eindrücke habe ich dabei gewonnen!!! Gestern, Sonntag den 22.11.2009, flogen wir wieder zurück nach Santiago.
Heute werden Souvenirs gekauft und morgen geht’s auf an Meer noch zwei Tage surfen.

Hasta luego

Freitag, 13. November 2009

Riesige Vorfreude auf Patagonien

Hallihallo,
so nun ist mittlerweile die Hälfte meiner Reise rum. Die vergangene hat noch einmal ein paar bleibende Eindrücke hinterlassen. Vor allem hab ich tolle Menschen richtig gut kennengelernt und hoffe der Kontakt bleibt bestehen. Meine Spanisch-Kenntnisse sind nun einigermaßen gut, aber um wirklich mit den Einheimischen zu kommunizieren reicht es noch nicht ganz und Hände sowie Füße müssen zum Verständnis beitragen – aber ne gute Basis auf der man vielleicht später mal aufbauen kann ist das allemal. Die Schule hat den Alltag immer zwischen 9.00 Uhr und 13.00 begonnen und wurde heute mit nem klitzekleinem Examen abgeschlossen. Danach waren unter der Woche Hausaufgaben!!!, Shopping, Barbeque, lecker Essen oder Feiern angesagt.
So viel gibt’s diesmal nicht zu erzählen, aber ein paar Bilder gibt’s noch zu sehen.
Ansonsten steigt jetzt die riesige Vorfreude auf die Woche im wunderschönen Patagonien. Abflug wird Sonntag Morgen gegen 5.45 Uhr sein.

Der nächste Bericht folgt danach…

Bis dahin
Liebe Grüße
Beim Mexicaner den Bauch vollschlagen...
Suchbild - Wo ist der Fehler? :-)
Auch Männer dürfen nen Knall haben! (und hier ist es noch harmlos...)
Zitat V. Kirchhofer: "Die drei Damen vom Grill"
Abschlussgrillen

Montag, 9. November 2009

Was für ein Wochenende…

Samstag Morgen gegen 5.30 Uhr war es Zeit aufzustehen. Ein Trip in das circa 350 km entfernte Mendoza / Argentinien zusammen mit Risto und Patricia stand an. Gegen 7.00 starteten wir mit dem Auto in Richtung Los Andes am Fuße der Anden. Auf der Passtraße ging es direkt hinein in Anden. Es ist ein traumhafter der Weg der dabei zurück gelegt. Die wachsenden Anden vor einem sind einfach ein Traum. Über Serpentinen ging es hinauf auf die Höhe des berühmten chilenischen Wintersportortes Portillo auf eine Höhe von ca. 3000m danach überquerten wir voller Vorfreude die chilenische Grenze. Nach circa 15 km erreichten wir die argentinische Grenze. Aber anstatt diese überqueren zu dürfen mussten wir leider leider wieder umkehren. Der Grund dafür war folgender: Der Kollege mit dem ich unterwegs war ist Argentinier und hat ein in Santiago de Chile gemeldetes Auto, mit dem es ihm als Argentinier nicht erlaubt ist in sein eigenes Heimatland einzureisen…klingt komisch ist aber leider so. Da er dies vorher nicht gewusst hatte ging es etwas enttäuscht wieder zurück. Auf dem Rückweg zur chilenischen Grenzen machten wir Halt im Park am Fuße des Aconcagua, dem höchsten Berg der südlichen Hemisphere – ein traumhafter Anblick bei dem der Wunsch die Wanderschuhe anzuziehen und den Rucksack zum Wandern zu schnappen einfach riesig war, aber naja jetzt habe ich einen deftigen Grund wieder hierher zurück zu kommen und den Berg vielleicht später einmal näher zu sehen als auf den Fotos bzw. in meiner Erinnerung.
Der Aconcagua im Hintergrund
Der Rückweg gestaltete sich etwas mühselig, da die Passstraße an einigen Stellen gebaut wurde und sich im Laufe des Tages doch einige Autos mehr auf der Straße befanden und sich hinter menschlichen Ampeln doch ein paar Staus bildeten. Dennoch kamen wir gegen 18.00 wieder in Santiago an. Nach einem ausgedehnten Abendessen fiel ich völlig erschöpft ins Bett und freute mich auf den nächsten Tag am Meer in Valparaiso.
Voller Vorfreude machte ich mich gegen 9.00 zusammen mit einem schweizer-liechtensteiner Pärchen auf um mit dem Bus nach Valpo zu fahren. Die Stadt selbst liebt am Pazifischen Ozean und besitzt einen der wichtigsten Häfen in Chile. Dort angekommen warfen ziemlich viel Müll auf den Straßen einen schlechten Eindruck auf die Stadt voraus. Dieser Eindruck verschwand jedoch wieder, sobald man einige Meter höher in der Stadt war. In den kleinen engen Gassen war alles sauber und man konnte den Blick über die bunten Häuser und den Pazifik bei herrlichem Wetter in aller Ruhe genießen. Neben einem sehr leckeren Mittagessen und einer gemütlichen und lustigen Runde am Nachmittag mit anderen Mädels vom Sprachkurs, ging es gegen 20.00 Uhr wieder zurück nach Santiago. Hier angekommen gab es noch lecker Abendessen und galt es die Matratze von unten anzuschauen…

Valparaiso - Stadt und Hafen


Nun geht’s weiter mit Spanisch lernen unter der Woche :-).

Adios

Freitag, 6. November 2009

Deutsche Tugenden in Chile


Die erste Woche ist nun vorbei und ich habe schon echt viele tolle Eindrücke in Santiago gewinnen können.
Mein Sprachkurs macht Fortschritte y yo ablo espanol un poco mas J. Wir sind ne kleine Sprachgruppe von 6 Leuten, was richtig angenehm ist. Man macht durch die Gruppengröße echt schnelle Fortschritte beim Lernen. Es macht echt Spaß hier zu sein und viele Leute aus anderen Ländern kennenzulernen und zu hören, was die vorher erlebt haben und noch erleben werden – egal ob Weltreisen oder Praktikas.
Montag war nach der Schule ein kleiner Spaziergang in der Stadt angesagt. Fränzi und ich genossen die Aussicht vom Cerro Santa Lucia über eine tolle Stadt. Danach hab ich versucht meine ersten Spanischbrocken im Kino anwenden zu können und einen chilenischen Film zu schauen. Aber bis auf die Handlung und die tollen Filmsequenzen am Meer hab ich nicht all zu viel mitnehmen können.


Am Dienstag war ich mal shoppen und musste feststellen, dass die meisten Dinge hier im Gegensatz zu Deutschland nur die Hälfte kosten. Hab zwar mein Konto nicht geplündert, aber die Versuchung war schon groß, da der Style hier echt cool ist.
Am Mittwoch-Abend waren wir auf dem Oktoberfest in Santiago – ist zwar absolut nicht mit dem in München zu vergleichen aber warum soll man nicht auch mal deutsche Tugenden hier erleben. Zumindest das Essen und Bier waren echt lecker! Nach dem Fest gings auf ne kleine Party hier, die bis weit in die Nacht ging. Das Aufstehen um 8.00 war nach 3 Stunden Schlaf ziemlich schwer aber naja was soll’s…

Donnerstag war noch einmal eine Tour auf den Cerro San Cristobal angesagt. Der Blick war wieder traumhaft und das Panorama der Anden beeindruckt schon ziemlich!
So jetzt geht’s auf in Wochenende!!!

Adioooooooooooos

Montag, 2. November 2009

Erstes beeindruckendes Wochenende in einer beeindruckenden Stadt

Samstag Morgen war erst einmal ausschlafen angesagt. Die Zeitumstellung hat doch ein wenig mehr gerädert als gedacht. An diesem schönen Tag machten wir einen Ausflug auf den Cerro San Cristobal. Nach einer ca. 3 stündigen gemütlichen Wanderungen konnten wir einen atemberaubenden Blick auf Santiago genießen. Einfach traumhaft vor allem mit den Anden im Hintergrund! Wieder nach unten in die Stadt ging es mit der „Funicular“ – einer kleinen Seilbahn. Vorbei an vielen kleinen Bars, einem Künstlerviertel sowie einem kleinen Markt traten wir den Weg durch die Stadt an. Meines Erachtens erscheint diese Stadt im Stile einer typischen Stadt der frühen DDR – ziemlich alte zum Teil heruntergekommene Plattenbauten. Am Abend gab es lecker Lachs mit Reis, was eine ziemlich gute Grundlage für die Halloween Party war.
Blick durch den japanischen Garten auf die Stadt


Am Sonntag – Mittag machte ich mich dann zu meiner Gastfamilie auf. Dort wurde ich sehr herzlich von einem älteren Ehepaar in Empfang genommen.
Haus der Gastfamilie
Nach einem leckeren Mittagessen und netten „Kennenlern-Gespräch“ machte ich mich schon wieder auf den Weg, um mich mit Fränzi und einigen anderen zum Grillen zu treffen. Abgeschlossen wurde der Abend von einem tollen Sonnenuntergang und endet nun endgültig.

Samstag, 31. Oktober 2009

Tag 1 in Santiago

Buenos dias,

Wow was für ne interessante Stadt Santiago doch ist...bevor ich euch die ersten Eindrücke von hier beschreibe, zurück an den Flughafen Leipzig.
Leipzig, 28.10.2009 - 17.00 Uhr, Check in in ein neues Abenteuer
Nachdem mich mein Paps zum Flughafen gebracht hatte, hieß es einchecken und Abschied nehmen.
Der Flug in einer knapp 60-Personen Maschine von Leipzig dauerte ca 1,5 Stunden und begann um 19.00 Uhr. Dies war einer der lautesten den Flüge den ich je erlebt habe...waren zwar noch nicht so viele aber dennoch. Ein lecker Snack und ein paar gekühlte Heineken halfen auch das zu bestehen :-)!!!

Paris, 28.10.2009 - 21.30, Mein erster Trans-Atlantik Flug
Der Landeanflug über Paris war herrlich - die Stadt erstrahlt unter ihren Straßenlaternen, das ist echt toll!!! Der Flughafen Charles de Gaulle ist riesig, daher dauerte die Überfahrt vom Ankunftsterminal zum Abflugterminal auch knapp 20 Minuten per Bus. Der Check in verlief reibungslos und die Aufregung das erste mal über den Atlantik zu fliegen wuchs. Leider konnten wir nicht wie geplant abfliegen, da einer der Passagiere den Weg zum Flieger nicht gefunden hatte und sich über Paris innerhalb kürzester Zeit eine Nebelwand aufgebaut hatte. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann jedoch los. Der Flug war sehr angenehm und die 14 Stunden vergingen recht schnell.

Santiago de Chile, 29.10.2009 - 10.10, Landung in Santiago de Chile
Im Anflug auf Santiago fliegt man direkt über die Anden hinweg. Der Ausblick ist einzigartig und echt beeindruckend!!! Die Landung verlief reibungslos und auch mein Gepäck ist zum Glück angekommen.
Die Freude, dass alles geklappt hatte war riesig :-) und danach Fränzi wieder einmal in die Arme zu schließen war einfach riesig. Mit dem Bus ging es in die Stadt zu Fränzis Wohnung. Der erste
Eindruck der Stadt ist mir immer noch nicht so richtig klar - ziemlich viele alte und heruntergekommene Bauwerke auf der einen Seite und rund herum das Massiv der Anden. Jeder schaut einen auf der Straße an - schon irgendwie komisch, aber Fränzi meint man gewöhnt sich dran...
Blick aus Fränzi's Zimmer auf die Anden
Nach einem entspannten Nachmittag und einem Kurzbesuch in Fränzis Uni ging es mit 4 BLONDEN Frauen in ein Restaurant - ihr könnt euch nicht vorstellen wieviele Blicke die ganze Zeit auf uns gerichtet waren - sehr amüsant zu beobachten...

Dinner for five

Da der Flug doch ziemlich k.o. gemacht hatte, hieß es schon recht früh zu Bett gehen (23.00Uhr) und versuchen mit der Zeitumstellung klar zu kommen.
Das war es fürs erste...weitere Impressionen folgen in den nächsten Tagen!

Saludos

Mittwoch, 28. Oktober 2009

südamerika...ich kommeeeeeeeee

Hola :-)

Jetzt geht gleich mein Flieger ab nach Santiago de Chile.

Start: 19.00Uhr in Leipzig über Paris
Landung: 9.30Uhr in Santiago

Mein Blogg ist wieder aktiv also schaut einfach mal rein wenn ihr lust habt.


Saludos