
Wie versprochen kommt nun noch ein kleiner Bericht über meine Reise an einen der südlichsten Fleckchen der Erde.

Reiseroute: Santiago - Puerto Montt - 1) Punta Arenas, Punta Arenas - 2) Puerto Natales - 3) National Park Torres del Paine, Puerto Natales - 4) Calafate - 5) Glaciero Perrito Moreno,
Punta Arenas - 6) Magelanstraße - 7) Porvenir - 8) Pinguin Farm
Zusammen mit Fränzi, Caro und Caro’s Mum flog ich am 15.11.2009 von Santiago aus nach Punta Arenas. Ein Zwischnstopp in Puerto Montt lies den Flug circa 5 Stunden dauern. Ganz interessant ist dabei vielleicht die Tatsache, dass eine Bustour an denselben Ort mit dem Bus normalerweise 5 Tage dauert, da sich das südliche Chile in viele Inseln aufteilt. Der Flug war, bis auf ein zehnminütiges auf und ab, was den Magen ganz ordentlich durchschütteln lies, sehr angenehm. Die Nacht davor hatten wir nämlich in Fränzis Geburtstag ordentlich reingefeiert und starteten von da aus unmittelbar. Daher waren wir allesamt ziemlich müde und verpennten im wahrsten Sinne des Wortes den Flug.
Gegen 10.00 Uhr landeten wir in Punta Arenas und von da ab lief alles wie am Schnürchen, obwohl der ganze Plan ziemlich vage war. Der Bus, der uns in den Norden bringen sollte, in den National Park Torres del Paine, holte uns nach einem Anruf ca. 1 Stunde später am Flughafen ab. In einer 4 stündigen Fahrt nach Puerto Natales durchquerten wir eine beeindruckende Landschaft, die ziemlich öde auf ihre Weise war – was aber letztlich doch einen sehr großen Reiz ausmachte. Nachdem wir Puerto Natales 1 Stunde Aufenthalt hatten und einige überlebensnotwendigen Lebensmittel für die folgenden drei Tage im Nationalpark eingekauft hatten fuhren wir mit einem Kleinbus weiter in den Park.
Der Nationalpark an sich ist wohl einer der schönsten Nationalparks in Südamerika. Er ist wirklich sehr!!! Beeindruckend, vor allem landschaftlich. Jedoch erwies sich das Ganze als ein Tourismusmagnet bei dem das Wandern in Hochzeit garantiert keinen Spaß macht, da der gesamte Park auf „Massentourismus“ ausgelegt ist und meiner Meinung ziemlich überteuert ist. Vor allem die Übernachtungen in den sogenannten Refugios sind sehr teuer. Da wir zu Beginn der Saison da waren, hielt sich die Menge der Wanderer zum Glück in Grenzen und man konnte doch ab und zu auch mal allein in sich gehen und alles um sich herum genießen! Im Nationalpark selbst kann man von A nach B mit Jeeps fahren, einen See mit einem Schnellboot überqueren oder aber natürlich wandern. Um den ausgewählten Startpunkt und unsere erste Übernachtungsmöglichkeit zu erreichen, hieß es für uns das erste Stück mit einem Jeep zum Refugio zu fahren. Dieses erreichten wir gegen 17.00. Die Aussicht auf das Wahrzeichen des Park’s, die drei „Torres“ war dabei wundervoll und es sollte das Ziel für den nächsten Tag sein. Ein ausgiebiges Abendessen rundete den Tag ab. Danach fielen wir ziemlich erschöpft ins Bett, um fit in den kommenden Tag starten zu können.
...to be finished...
