Hallihallo,
ja hier ist nun die letzte Woche meines Semesteres hier in Trondheim angebrochen.
Die vorangegangenen Tage wurden mal mit Lernen, Entspannen, zahlreichen Abschieds-Essen und Partys, Ski springen, Snowboarden oder Langlaufen verbracht...Ganz so viel gibts da im Moment nicht zu erzählen, kommt aber denn wenn ich wieder zurück bin in heimischen Gefilden.
Bin zu allem Überfluss auch noch richtig krank geworden und jetzt am auskurieren...
Joar und n bisschen schreibfaul...aber wir können ja demnächst wieder quatschen von Angesicht zu Angesicht ;-).
Werde mich jetzt mal voller Vorfreude in die letzte Woche stürzen und diese so gut wie möglich genießen und mich dann nächsten Samstag auf den Heimweg machen!
Liebe Grüße
Marcel
Sonntag, 14. Dezember 2008
Mittwoch, 19. November 2008
Die erste richtige Schneeballschlacht…
Wow..in der letzten Nacht hat es endlich richtig viel geschneit – Grund für circa 40 Erasmus-Studenten sich zu treffen und eine riesige Schneeballschlacht zu machen und endlich mal den Projekt-Stress der letzten Wochen zu vergessen!
Die beiden letzten Wochen hier standen ganz im Sinne von Projektarbeiten schreiben, Präsentationen vorbereiten und den ganzen Tag vorm Laptop sitzen – aber die Vorfreude auf den Schnee hat einen immer wieder aufgebaut und zwischendurch gabs auch ab und zu mal welchen, dadurch schlug das Herz natürlich höher.
Um dem Alltag zu entkommen gings vor zwei Wochen wieder mal auf eine NTNU-Hütte in den Bergen Norwegens zur Sonvass-Koja. Mit Sack und Pack starteten wir Freitag-Mittag und machten uns mit Auto auf den Weg zur Hütte. Da es ja mittlerweile schon gegen 15.30 – 16.00 beginnt dunkel zu werden blieb uns wenig da vom Tag und von der Landschaft. Im stockdunkeln erreichten wir die Cabin und genossen den Abend am Lagerfeuer, gemütlichem Beisammen sein und Quatschen. Am Samstag-Morgen machten wir uns 7.00 Uhr auf den Weg den 1116m hohen Rosshaugen zu besteigen. Bei Windgeschwindigkeiten über 100km/h und ziemlich viel Schnee war es zwar etwas schwierig, aber wir erreichten das Ziel dennoch. Zurück in der Hütte gab es dann wieder lecker Essen, leider ohne Fisch da unsere Fischersleut zwar die Angeln ausgeworfen hatten aber ohne Erfolg blieben. Sonntag wurde dann lecker gebruncht und die Hütte am Nachmittag wieder verlassen.
Das letzte Wochenende verbrachte ich wieder in Trondheim – Freitag war 80er Party angesagt und die Norweger waren richtig toll im 80er Style da. Alles in allem die beste Party die ich hier je gehabt hab. Sonntag hab ich mich dann auch mal am Angeln ausprobiert – bei Sonnenschein gings ab an den Fjord unten angekommen zogen dann Wolken auf, die brachten Wind und Regen – aber richtige „Norweger“ lassen sich von sowas nicht die Laune verderben. Leider blieben wir wiedermal ohne Erfolg und das Abendessen fiel ohne Fisch aus aber mit gaaaaanz lecker Pfifferlingen, keine Ahnung warum es die hier zu Hauf in den norwegischen Wäldern um diese Zeit gibt – egal lecker waren sie allemal.
Joar jetzt kommt der Schnee und ich warte sehnsüchtig darauf Ski zu laufen. Wenn ich ganz viel Glück habe kann ich sogar mal auf einer der kleinen Sprungschanzen in Trondheim selbst vom Backen springen (größer als K38m). Juhuuuuuuuuuuuu
So dann bis demnächst sind ja leider nur noch 4 Wochen
Sonntag, 2. November 2008
Barcelona - Geile Stadt
Hola,
BARCELONA ist der Hammer… nachdem ich nun ja wieder n paar Tage zurück bin aus Spanien und mich wieder gesammelt hab, kommen mal wieder einige Zeilen hier auf den Blogg.
Die 10 Tage, an denen Barcelona unsicher gemacht wurden, waren einfach eine tolle Erfahrung. Los gings Sonntag (19.10.) mit dem „Lavprisexpress“ von Trondheim nach Oslo. Nach dieser fast 9-stündigen Busfahrt, wurde ich mit Pfannkuchen zum Abendessen von Luke und Kristina empfangen. Trotz einer unruhigen Nacht machte ich mich gegen 5.00 Uhr am Morgen zu Fuß auf Richtung Oslo Busstation, um den Bus zum Flughafen Oslo Rygge zu nehmen und von da aus Richtung Barcelona zu starten. Gelandet bin ich da super gegen 12.30 Uhr. Vom Flughafen gings mit Bahn und Metro dann direkt in die Stadt und zur Wohnung von Marcus, meinem alten Abi-Kollegen bei dem ich die nächsten 10 Tage übernachten sollte. Am selben Abend machten wir dann gleich die Stadt unsicher und feierten auf dem Wombats – Konzert. Die folgenden Tage brachte ich dann damit zu, die Stadt und die Umgebung zu erkunden. Neben den berühmten Bauwerken von Antonio Gaudi, entspannen am Strand bei 25°C und Sonne, Wander-Touren zum Montjuic und Tibidabo, war ich auch beim Spiel Barcelona gegen Almeria – was in der ersten Halbzeit ein wahres Fußball-Feuerwerk war, das Barca am Ende mit 5:0 gewann.An den Abenden war meist Party oder gemütliches Chillen in einem der vielen Clubs angesagt. Nach dieser herrlichen Woche Entspannung, war am Mittwoch (29.10.) wieder der Rückflug ins kalte Norwegen angesagt, wo ich am Flughafen von Oslo von ganz viel Schnee empfangen worden bin. Zurück nach Trondheim gings letzlich mit dem Nachtzug.
Joar das wars mal wieder, jetzt geht’s in die letzten drei Wochen Vorlesung und dann an die Prüfungen.
Bis die Tage!!!!!!
BARCELONA ist der Hammer… nachdem ich nun ja wieder n paar Tage zurück bin aus Spanien und mich wieder gesammelt hab, kommen mal wieder einige Zeilen hier auf den Blogg.
Die 10 Tage, an denen Barcelona unsicher gemacht wurden, waren einfach eine tolle Erfahrung. Los gings Sonntag (19.10.) mit dem „Lavprisexpress“ von Trondheim nach Oslo. Nach dieser fast 9-stündigen Busfahrt, wurde ich mit Pfannkuchen zum Abendessen von Luke und Kristina empfangen. Trotz einer unruhigen Nacht machte ich mich gegen 5.00 Uhr am Morgen zu Fuß auf Richtung Oslo Busstation, um den Bus zum Flughafen Oslo Rygge zu nehmen und von da aus Richtung Barcelona zu starten. Gelandet bin ich da super gegen 12.30 Uhr. Vom Flughafen gings mit Bahn und Metro dann direkt in die Stadt und zur Wohnung von Marcus, meinem alten Abi-Kollegen bei dem ich die nächsten 10 Tage übernachten sollte. Am selben Abend machten wir dann gleich die Stadt unsicher und feierten auf dem Wombats – Konzert. Die folgenden Tage brachte ich dann damit zu, die Stadt und die Umgebung zu erkunden. Neben den berühmten Bauwerken von Antonio Gaudi, entspannen am Strand bei 25°C und Sonne, Wander-Touren zum Montjuic und Tibidabo, war ich auch beim Spiel Barcelona gegen Almeria – was in der ersten Halbzeit ein wahres Fußball-Feuerwerk war, das Barca am Ende mit 5:0 gewann.An den Abenden war meist Party oder gemütliches Chillen in einem der vielen Clubs angesagt. Nach dieser herrlichen Woche Entspannung, war am Mittwoch (29.10.) wieder der Rückflug ins kalte Norwegen angesagt, wo ich am Flughafen von Oslo von ganz viel Schnee empfangen worden bin. Zurück nach Trondheim gings letzlich mit dem Nachtzug.
Joar das wars mal wieder, jetzt geht’s in die letzten drei Wochen Vorlesung und dann an die Prüfungen.
Bis die Tage!!!!!!
Montag, 20. Oktober 2008
mal eben wesch...
Hallöchen,
hier mal wieder ein paar Zeilen aus Norwegen…
Die letzten beiden Wochen haben sich so dahin gezogen. Unter der Woche waren Vorlesungen angesagt. Die Wochenenden verliefen recht ruhig. Hin und wieder eine Feier in einem der Clubs in Trondheim, die durch das neue Gesetz in Norwegen gegen 2.00 Uhr in der Nacht schon recht früh vorbei sind…dadurch fallen die Afterpartys ein wenig länger aus.
Am letzten Sonntag stand ein Tagesausflug auf die westlich von Trondheim gelegene Insel Hidra und Froya. Mit einem gemieteten Auto ging es durch herrliche norwegische Landschaften auf eine circa 2-3 Stunden dauernde Fahrt. Die Insel selbst ist durch einen 15km langen Tunnel erreichbar, der um einiges vorteilhafter ist als die Autofähren. Beide Inseln haben wir auf einer Rundreise erkundet und dabei auch Bilder am richtigen Ozean machen können. Das Wetter war leider nicht ganz so toll, aber naja hilft ja nix…Hauptsache raus. Eigentlich sollte die Grundausrüstung für eine Fahrt dahin eine Angel sein, aber leider hatten wir die vergessen…egal war auch so super. Insgesamt war dies mal wieder ein schöner Trip raus ins herrliche Norwegen.
Nebenbei erwähnt werden die Tage hier immer kürzer und die Temperaturen immer kühler. Auf den Bergen liegt sogar schon Schnee und ich hoffe das wird auch bald in Trondheim der Fall sein.
Jetzt geht’s erst mal in den Süden. Hole meinen Sommerurlaub nach und fliege für ein paar Tage nach Barcelona…Uni läuft dennoch weiter und zu viel verpasse ich auch nicht, danach sind ja nur noch drei Wochen Vorlesung, eine Woche frei und drei Wochen Prüfungszeit und dann geht’s schon wieder nach Haus.
Ich lass bei Gelegenheit wieder was von mir hören.
Tschüüüüüüüüüüü
hier mal wieder ein paar Zeilen aus Norwegen…
Die letzten beiden Wochen haben sich so dahin gezogen. Unter der Woche waren Vorlesungen angesagt. Die Wochenenden verliefen recht ruhig. Hin und wieder eine Feier in einem der Clubs in Trondheim, die durch das neue Gesetz in Norwegen gegen 2.00 Uhr in der Nacht schon recht früh vorbei sind…dadurch fallen die Afterpartys ein wenig länger aus.
Am letzten Sonntag stand ein Tagesausflug auf die westlich von Trondheim gelegene Insel Hidra und Froya. Mit einem gemieteten Auto ging es durch herrliche norwegische Landschaften auf eine circa 2-3 Stunden dauernde Fahrt. Die Insel selbst ist durch einen 15km langen Tunnel erreichbar, der um einiges vorteilhafter ist als die Autofähren. Beide Inseln haben wir auf einer Rundreise erkundet und dabei auch Bilder am richtigen Ozean machen können. Das Wetter war leider nicht ganz so toll, aber naja hilft ja nix…Hauptsache raus. Eigentlich sollte die Grundausrüstung für eine Fahrt dahin eine Angel sein, aber leider hatten wir die vergessen…egal war auch so super. Insgesamt war dies mal wieder ein schöner Trip raus ins herrliche Norwegen.
Nebenbei erwähnt werden die Tage hier immer kürzer und die Temperaturen immer kühler. Auf den Bergen liegt sogar schon Schnee und ich hoffe das wird auch bald in Trondheim der Fall sein.
Jetzt geht’s erst mal in den Süden. Hole meinen Sommerurlaub nach und fliege für ein paar Tage nach Barcelona…Uni läuft dennoch weiter und zu viel verpasse ich auch nicht, danach sind ja nur noch drei Wochen Vorlesung, eine Woche frei und drei Wochen Prüfungszeit und dann geht’s schon wieder nach Haus.
Ich lass bei Gelegenheit wieder was von mir hören.
Tschüüüüüüüüüüü
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Die Lofoten – einer der schönsten Orte der Welt
Richtig schön war es da auf dieser Inselkette im hohen Norden. Der Wetterbericht hatte schon bevor es los ging Regen voraus gesagt. Wie konnte es auch anders sein, nach vielen super Sommerwochenenden gab es diesmal typisches norwegisches Wetter – REGEN und WIND. Dennoch liesen wir uns die Freude nicht verderben und am Mittwoch (24.) ging es mit dem Zug von Trondheim nach Bodö (9 Stunden). Den Donnerstag verbrachten wir mit Sightseeing – wobei es in Bodö davon fast nix gab – und Angeln (neben ein paar kleinen Fischen hatten wir auch einen großen am Haken der am darauffolgenden Abend lecker zubereitet werden sollte). Um auf die Lofoten zu kommen ging es mit dem Expressboot gegen 17.00 Uhr in Richtung Svolvaer, wo wir gegen 21.00 Uhr ankamen. Runter von der Fähre bekamen wir das Wetter voll zu spüren. Im Dauerregen machten wir uns ca. 3 Stunden lang auf die Suche um unser Zelt aufzustellen. Letzten Endes fanden wir einen halbwegs wassersicheren Ort, d.h. das Wasser konnte uns nicht ins Zelt laufen aber der Regen fiel unaufhörlich und wir
boten eine hervorragende Angriffsfläche auch für den Wind. Nichts desto trotz überlebten wir die Nacht unbeschadet und, außer unsere Zelte, trocken. Am Freitag blieb uns dann leider nichts anderes übrig unsere geplante Hiking-Tour aufgrund des Regens, der die Wege völlig durchweicht hatte, abzusagen und die Lofoten im Bus zu erkunden. Mit dem Bus ging es aus dem nördlichen Svolvaer ins südlichste Örtchen der Lofoten, nach A. Dort mieteten wir uns für die nächsten beiden Tage eine Fischerhütte, wo wir neben einem trockenen auch einen herrlichen und warmen Platz zum entspannen hatten. Am Samstag gings dann nicht von Norden nach Süden aber von Ost nach West. In einem circa 8 stündigen Hiking-Trip überquerten wir die Insel in dieser Richtung und gelangten in eine herrliche Bucht. Dieser Trip war allerdings wiederum geprägt von Regen und vor allem extremen Wind, der sogar kleine Bäche dazu gebracht hat von unten noch oben zu fließen – irre sowas habe ich echt noch nie gesehen. Am Abend wurde dann wieder entspannt und die Vorbereitungen für die Abreise am Sonntag getroffen. An diesem Morgen ging es 9.00 Uhr los, um mit dem Bus nach Leknes zu kommen und wo der Plan war von da aus weiter nach Stamsund zu gelangen von wo aus die Fhre in Richtung Trondheim ablegen sollte. In Leknes trennte sich unsere Gruppe allerdings, da aufgrund des Wetters es nicht klar war ob die Fähre anlegen konnte. Lukas und ich machten uns daher auf den Weg in Richtung Svolvaer, wo die Fähre ganz sicher anlegen sollte und die anderen 4 riskierten den Weg nach Stamsund. Der Weg Richtung Svolvaer wurde durch trampen kostenlos zurück gelegt und der sichere Weg auf die Fähre konnte genommen werden. Da das Wetter uns tatsächlich den Strich durch die Rechnung machte mussten wir circa 4 Stunden im Hafen warten, bis sich das Wetter beruhigt hatte. Zeit genug hatten dadurch unsere 4 anderen, die durch Trampen zum Glück doch noch die Fähre erreichten und wir gegen 23.00 Uhr endlich den Hafen verlassen konnten. Mit der „Kong Harald“ ging es von Sonntag Abend bis Dienstag Morgen auf einer imposanten Tour zurück nach Trondheim. In Begleitung vieler Rentner, war die Fahrt zwar nur für uns lustig, aber wir haben für kurze Zeit den Altersdurchschnitt weit nach unten gezogen!!!
So hoffe es war interessant.
So hoffe es war interessant.
Bis bald :-)
Mittwoch, 17. September 2008
Pfannekuchen und Snöhetta,
tja die letzten beiden Wochen ist hier wieder mal die Woche über nichts passiert. Nur die Wochenenden hatten sehr schöne Höhepunkte.
Zum einen waren wir auf der Studenterhytta und haben dort nen tollen Abend bei Pfannkuchen und Bier erlebt. Mit ungefähr 160 internationalen Studenten macht das schon unheimlich viel Spaß kann ich euch sagen. Jeder hat eine blöde Idee und naja Resultate sind dann ziemlich lustig gewesen. Waren z.B. im eiskalten See baden – boooooaaaaahhhhhh war das kalt, danach gings aber ab in die Sauna zum relaxen, Pfannkuchen essen und allerlei blöde dinge mit den Pfannkuchen anstellen außer Essen. Übrigens sind Sonnenuntergänge hier supertoll bei schönem Licht und danach mit ganz vielen Leuten zusammensitzen und irgendwann tief in der Nacht in nem großen Gemeinschaftsschlafzimmer einschlafen.
Das vergangene Wochenende war dann komplett anders. Wir hatten uns das Ziel gesetzt den höchsten Berg Nordnorwegens – die Snöhetta, mit 2285m – zu besteigen und das in einer schönen 2 Tages Tour mit Rucksack und Zelt durchzuziehen. Mit dem Auto machten wir uns am Freitag-Abend auf den Weg Richtung Snöheim, was unser Ausgangspunkt für Samstagmorgen war. Die Nacht verbrachten wir im Zelt – wo es mit -5°C schon ganz schön kalt war. Aber wir haben alles super überstanden. Gegen 9.00 sind wir dann Richtung Gipfel aufgestiegen, was ungefähr 4 Stunden gedauert hat. Ist schon echt anstrengend gewesen mit dem großen Bag-Pack und nur über Stein. Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt, denn die Aussicht, wie ihr auch auf den Bildern sehen könnt war herrlich. Neben nem Mittagsimbiss bin ich auch das erste Mal Stein-Snowboard auf Gletscher gefahren –macht riesig Spaß. Gegen 14.00 sind wir dann auf der anderen Seite Richtung Åmotdalshytta abgestiegen. Der Abstieg dauerte auch circa 4 Stunden. Dort angekommen musste auch erst mal entspannt werden und dann bei Nudeln und gemütlichem Zusammensitzen ist der Abend ausgeklungen. Am Sonntag machten wir uns gegen 10.00 auf unseren 4 stündigen Rückweg, den wir bei herrlichstem Wetter sehr genossen haben – und immer im Blick die am Vortag bestiegene Snöhetta.
Tja das wars mal wieder von hier…
Viele Grüße
Dienstag, 2. September 2008
Tach auch,
hier mal ein kleiner Bericht von letzter Woche.
Neben einigen Vorlesungen und Übungen die Woche über gab es eigentlich als Höhepunkt nur den Wochenendtrip nach Oslo am Wochenende.
Am Freitag ging es mit dem Zug auf die achtstündige Fahrt von Trondheim nach Oslo. Neben ganz vielen wunderschönen Landschaften entlang der Strecke hatten wir ganz schön viel Spaß unterwegs. In Oslo angekommen machten wir uns auf den Weg ins Studentenwohnheim, wo wir die beiden Nächte verbrachten. Dort gabs dann lecker Milchreis und danach einen Stadtrundgang bis hin zur herrlichen Oper und zum kleinen aber feinen Hafen.
Am Samstag machten wir uns am Morgen auf den Weg die Stadt zu erkunden. Los gings am Holmenkollen, von da aus weiter zum Vigeland-Park, der das ganze menschliche Leben durch Skulpturen darstellt und dann zum Royal-Palace, dem zu Hause des norwegischen Königs. Von da aus die Karl-Johansgate hinab zur Oper, dann zum Hafen, wo wir einem riesigen Kreuzer beim Auslaufen beobachteten und am Ende des Tages zur Festung Akershus, worum die Stadt Oslo entstanden ist. Danach gab es lecker Essen im Wohnheim und einen Ausflug in das Nachtleben Oslos bis in die frühen Morgenstunden.
Am Sonntagnachmittag ging es dann auf einer siebenstündigen Zugfahrt zurück nach Trondheim.
Neben einigen Vorlesungen und Übungen die Woche über gab es eigentlich als Höhepunkt nur den Wochenendtrip nach Oslo am Wochenende.
Am Freitag ging es mit dem Zug auf die achtstündige Fahrt von Trondheim nach Oslo. Neben ganz vielen wunderschönen Landschaften entlang der Strecke hatten wir ganz schön viel Spaß unterwegs. In Oslo angekommen machten wir uns auf den Weg ins Studentenwohnheim, wo wir die beiden Nächte verbrachten. Dort gabs dann lecker Milchreis und danach einen Stadtrundgang bis hin zur herrlichen Oper und zum kleinen aber feinen Hafen.
Am Samstag machten wir uns am Morgen auf den Weg die Stadt zu erkunden. Los gings am Holmenkollen, von da aus weiter zum Vigeland-Park, der das ganze menschliche Leben durch Skulpturen darstellt und dann zum Royal-Palace, dem zu Hause des norwegischen Königs. Von da aus die Karl-Johansgate hinab zur Oper, dann zum Hafen, wo wir einem riesigen Kreuzer beim Auslaufen beobachteten und am Ende des Tages zur Festung Akershus, worum die Stadt Oslo entstanden ist. Danach gab es lecker Essen im Wohnheim und einen Ausflug in das Nachtleben Oslos bis in die frühen Morgenstunden.
Am Sonntagnachmittag ging es dann auf einer siebenstündigen Zugfahrt zurück nach Trondheim.
So das war die kleine Wochenzusammenfassung…bis zum nächsten Mal… :-)
Montag, 25. August 2008
Die erste Studienwoche
Hallihallo,
Marcel
so nun hat mittlerweile auch das Studium angefangen. Die erste Studienwoche war aber noch recht ruhig, da ich erst einmal die richtigen Kurse raussuchen musste. Mittlerweile ist alles in bester Ordnung und der Alltag an der Uni und rund herum nimmt seinen Lauf.
Neben der Uni stehen natürlich auch andere Dinge auf dem Plan, wie Lauftraining mit einer Langlauf-Gruppe – ganz schön hart kann ich sagen – oder einige Basement-Partys, wo man vor allem mit internationalen Studenten zusammenkommt und und und…
Von Freitag, dem 22.08.2008, bis Sonntag, 24.08.2008, ging es auf die erste Hüttentour. Zusammen mit 19 anderen Studis ging es zu einer Hütte an einem See circa 35km weg von Trondheim. Einige von uns nahmen den Weg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder das Taxi, das uns 4km vor der Hütte absetzte und der Rest dann auch mit Sack und Pack zu Fuß bewältigt wurde. Die Hütte war richtig super, alles dort lief ohne Elektrik, d.h. wir haben nur mit Holz auf nem richtig schönen uralten Ofen oder der modernen Variante mit Gas kochen können. Auch die Beleuchtung war nur durch Öllampen oder Kerzen möglich. Zum Haus gehörten auch zwei Boote, die auch gleich getestet wurden, um den See zu erkunden oder zu Fischen. Trotz aller Bemühungen Fische zu ködern, haben unsere Angelprofis an diesem Wochenende KEINEN einzigen Fisch fangen können, auch ich habe mich das erste Mal an einer Angel probiert und bin kläglich gescheitert. Zu Abend wurde natürlich gemeinsam in einer schönen großen geselligen Runde gegessen. Es gab jeden Abend Pölse, eine Arte Wiener Wurst aber auf norwegisch, mit einer leckeren Soße und einen riesigen Topf Reis, der locker eine Armee hätte durch den Winter bringen können. Anschließend wurde in einer schönen Runde Zusammengesessen gequatscht oder einfach nur am Feuer gechillt und die Sterne beobachtet. Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne mit ihren Strahlen. In Österreich würde man sagen wir haben „Kaiserwetter“. Nach einem ausgedehnten Frühstück brachen wir in unterschiedlichen Gruppen auf um die Umgebung zu erkunden. Meine Truppe machte einen herrlichen 8-Stunden Trip rund um den See. Dabei wurde auch ein Berg erklimmt und ein herrlicher Rundum-Blick war möglich. Gegen 20.30 waren wir dann wieder zurück an der Hütte und wir genehmigten uns ein schönes Bad im kalten Nass. Im Anschluss an ein leckeres Abendessen gab es dann wieder ein lustiges Beisammensitzen. Dabei versuchten wir uns im internationalen Gesang. Ihr glaubt gar nicht wie lustig es ist, mit Spaniern, Belgiern oder Holländern englische Lieder zu singen – richtig geil. Joar und auch das Lagerfeuer durfte nicht fehlen, an dem wir dann den Abend gemütlich ausklingen liesen. Am nächsten Morgen ging es dann ans aufräumen und die letzten Stunden genossen wir bei schönstem Wetter am See. Zu guter letzt wurden wir dann wieder vom Taxi abgeholt und sicher nach Trondheim zurück gebracht.
Soooo…mal sehen was diese Woche so ansteht.
Viele GrüßeNeben der Uni stehen natürlich auch andere Dinge auf dem Plan, wie Lauftraining mit einer Langlauf-Gruppe – ganz schön hart kann ich sagen – oder einige Basement-Partys, wo man vor allem mit internationalen Studenten zusammenkommt und und und…
Von Freitag, dem 22.08.2008, bis Sonntag, 24.08.2008, ging es auf die erste Hüttentour. Zusammen mit 19 anderen Studis ging es zu einer Hütte an einem See circa 35km weg von Trondheim. Einige von uns nahmen den Weg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder das Taxi, das uns 4km vor der Hütte absetzte und der Rest dann auch mit Sack und Pack zu Fuß bewältigt wurde. Die Hütte war richtig super, alles dort lief ohne Elektrik, d.h. wir haben nur mit Holz auf nem richtig schönen uralten Ofen oder der modernen Variante mit Gas kochen können. Auch die Beleuchtung war nur durch Öllampen oder Kerzen möglich. Zum Haus gehörten auch zwei Boote, die auch gleich getestet wurden, um den See zu erkunden oder zu Fischen. Trotz aller Bemühungen Fische zu ködern, haben unsere Angelprofis an diesem Wochenende KEINEN einzigen Fisch fangen können, auch ich habe mich das erste Mal an einer Angel probiert und bin kläglich gescheitert. Zu Abend wurde natürlich gemeinsam in einer schönen großen geselligen Runde gegessen. Es gab jeden Abend Pölse, eine Arte Wiener Wurst aber auf norwegisch, mit einer leckeren Soße und einen riesigen Topf Reis, der locker eine Armee hätte durch den Winter bringen können. Anschließend wurde in einer schönen Runde Zusammengesessen gequatscht oder einfach nur am Feuer gechillt und die Sterne beobachtet. Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne mit ihren Strahlen. In Österreich würde man sagen wir haben „Kaiserwetter“. Nach einem ausgedehnten Frühstück brachen wir in unterschiedlichen Gruppen auf um die Umgebung zu erkunden. Meine Truppe machte einen herrlichen 8-Stunden Trip rund um den See. Dabei wurde auch ein Berg erklimmt und ein herrlicher Rundum-Blick war möglich. Gegen 20.30 waren wir dann wieder zurück an der Hütte und wir genehmigten uns ein schönes Bad im kalten Nass. Im Anschluss an ein leckeres Abendessen gab es dann wieder ein lustiges Beisammensitzen. Dabei versuchten wir uns im internationalen Gesang. Ihr glaubt gar nicht wie lustig es ist, mit Spaniern, Belgiern oder Holländern englische Lieder zu singen – richtig geil. Joar und auch das Lagerfeuer durfte nicht fehlen, an dem wir dann den Abend gemütlich ausklingen liesen. Am nächsten Morgen ging es dann ans aufräumen und die letzten Stunden genossen wir bei schönstem Wetter am See. Zu guter letzt wurden wir dann wieder vom Taxi abgeholt und sicher nach Trondheim zurück gebracht.
Soooo…mal sehen was diese Woche so ansteht.
Marcel
Sonntag, 17. August 2008
Die ersten Wochen...
God dag und viele Grüße aus dem hohen Norden,
mit dem heutigen Tag gehen die ersten drei erlebnisreichen Wochen in Trondheim zu Ende. Diese waren vor allem durch den Sprachkurs sowie zahlreiche Ausflüge und bleibende Eindrücke geprägt. Wie ihr wisst, ging mein Flieger am Morgen den 25.07.2008 vom Flughafen Berlin-Schönefeld über Oslo nach Trondheim. Nach dieser 9-stündigen Reise ging es vom Flughafen Trondheim mit dem Bus nach Trondheim. Dort angekommen, stand die Schlüsselübergabe sowie der Einzug in mein neues Zimmer in „Berg-Studentby“ (Studentenstadt Berg) an. Der erste Eindruck der Wohnung war zwar nicht der allerbeste, aber dennoch habe ich mich mittlerweile an die etwas älteren Umständen gewöhnt und genieße die Zeit hier.
Das erste Wochenende verlief dann relativ ruhig. Da hier das Wetter wunderschön war, ging es ab zum Fjord, das kalte Nass und die Sonne genießen. Am Montag, dem 28.07.2008, gab es ein erstes Zusammentreffen mit den anderen Teilnehmern des Sprachkurses. Ein Großteil dieser waren deutsche Studenten, aber auch viele Spanier, Franzosen, Österreicher, Polen, Holländer, Portugiesen, Italiener und und und waren dabei. Wie ihr seht, ein bunt gemischter Haufen. Es war ein herrliches Erlebnis all diese Leute aus den anderen Ländern kennenzulernen und wird in den nächsten Monaten eine Fortsetzung in gemeinsamen Ausflügen und Partys finden.
In den folgenden Tagen standen dann die ersten Berührungen mit der norwegischen Sprache an. In einem dreiwöchigen Sprachkurs lernten wir die Grundlagen dieser Sprache kennen. Abgeschlossen wurde dieser Kurs letztendlich am gestrigen Samstag mit einem dreistündigen Examen.
Neben dem angesprochenen Kurs, gab es natürlich auch ein tolles, von dem internationalen Office organisiertes, Rahmenprogramm. In der ersten Woche gab es z.B. neben einer Stadtführung, ein Willkommen-BBQ und am Wochenende einen Ausflug das alte Fischerdorf „Kystens Arv“, wo wir unter anderem einen Segeltrip oder eine kleine Tour mit dem Ruderboot machten. Da das Wetter in den 3 Wochen zudem noch traumhaft sonnig war ging es natürlich auch oft an den Fjord oder See baden, dabei waren die Temperaturen des Wassers um die 20°C. In der zweiten Woche stand dann z.B. ein Viking-Hiking-Contest an, bei dem wir durch drei große Seen schwimmen mussten um herauszufinden wer von uns Erasmus Studenten der beste Vikinger ist. Am darauffolgenden Wochenende ging es auf einen 3-Tages-Trip nach Oppdal. Dort hatte ich mit ca. 60 Studenten ein unvergessliches Wochenende. Neben einer Wandertour am Samstag und einem Ausflug in ein Adventure Camp am Sonntag stand vor allem das Kennenlernen und quatschen und am Lagerfeuer relaxen an erster Stelle. Die letzte Woche war dann ein wenig vom Norwegisch-Lernen geprägt und ist schließlich am gestrigen Abend mit einer Good-Bye-Party zu Ende gegangen.
Ein paar Impressionen sind in den Fotoalben zu sehen bzw. werden bald zu sehen sein. Ich hoffe ihr konntet ein paar Eindrücke gewinnen und lasst mir auch ein paar Einträge da.
Ha det bra!
Marcel
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