Die Lofoten – einer der schönsten Orte der Welt
Richtig schön war es da auf dieser Inselkette im hohen Norden. Der Wetterbericht hatte schon bevor es los ging Regen voraus gesagt. Wie konnte es auch anders sein, nach vielen super Sommerwochenenden gab es diesmal typisches norwegisches Wetter – REGEN und WIND. Dennoch liesen wir uns die Freude nicht verderben und am Mittwoch (24.) ging es mit dem Zug von Trondheim nach Bodö (9 Stunden). Den Donnerstag verbrachten wir mit Sightseeing – wobei es in Bodö davon fast nix gab – und Angeln (neben ein paar kleinen Fischen hatten wir auch einen großen am Haken der am darauffolgenden Abend lecker zubereitet werden sollte). Um auf die Lofoten zu kommen ging es mit dem Expressboot gegen 17.00 Uhr in Richtung Svolvaer, wo wir gegen 21.00 Uhr ankamen. Runter von der Fähre bekamen wir das Wetter voll zu spüren. Im Dauerregen machten wir uns ca. 3 Stunden lang auf die Suche um unser Zelt aufzustellen. Letzten Endes fanden wir einen halbwegs wassersicheren Ort, d.h. das Wasser konnte uns nicht ins Zelt laufen aber der Regen fiel unaufhörlich und wir
boten eine hervorragende Angriffsfläche auch für den Wind. Nichts desto trotz überlebten wir die Nacht unbeschadet und, außer unsere Zelte, trocken. Am Freitag blieb uns dann leider nichts anderes übrig unsere geplante Hiking-Tour aufgrund des Regens, der die Wege völlig durchweicht hatte, abzusagen und die Lofoten im Bus zu erkunden. Mit dem Bus ging es aus dem nördlichen Svolvaer ins südlichste Örtchen der Lofoten, nach A. Dort mieteten wir uns für die nächsten beiden Tage eine Fischerhütte, wo wir neben einem trockenen auch einen herrlichen und warmen Platz zum entspannen hatten. Am Samstag gings dann nicht von Norden nach Süden aber von Ost nach West. In einem circa 8 stündigen Hiking-Trip überquerten wir die Insel in dieser Richtung und gelangten in eine herrliche Bucht. Dieser Trip war allerdings wiederum geprägt von Regen und vor allem extremen Wind, der sogar kleine Bäche dazu gebracht hat von unten noch oben zu fließen – irre sowas habe ich echt noch nie gesehen. Am Abend wurde dann wieder entspannt und die Vorbereitungen für die Abreise am Sonntag getroffen. An diesem Morgen ging es 9.00 Uhr los, um mit dem Bus nach Leknes zu kommen und wo der Plan war von da aus weiter nach Stamsund zu gelangen von wo aus die Fhre in Richtung Trondheim ablegen sollte. In Leknes trennte sich unsere Gruppe allerdings, da aufgrund des Wetters es nicht klar war ob die Fähre anlegen konnte. Lukas und ich machten uns daher auf den Weg in Richtung Svolvaer, wo die Fähre ganz sicher anlegen sollte und die anderen 4 riskierten den Weg nach Stamsund. Der Weg Richtung Svolvaer wurde durch trampen kostenlos zurück gelegt und der sichere Weg auf die Fähre konnte genommen werden. Da das Wetter uns tatsächlich den Strich durch die Rechnung machte mussten wir circa 4 Stunden im Hafen warten, bis sich das Wetter beruhigt hatte. Zeit genug hatten dadurch unsere 4 anderen, die durch Trampen zum Glück doch noch die Fähre erreichten und wir gegen 23.00 Uhr endlich den Hafen verlassen konnten. Mit der „Kong Harald“ ging es von Sonntag Abend bis Dienstag Morgen auf einer imposanten Tour zurück nach Trondheim. In Begleitung vieler Rentner, war die Fahrt zwar nur für uns lustig, aber wir haben für kurze Zeit den Altersdurchschnitt weit nach unten gezogen!!!
So hoffe es war interessant.
So hoffe es war interessant.
Bis bald :-)

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