Montag, 9. November 2009

Was für ein Wochenende…

Samstag Morgen gegen 5.30 Uhr war es Zeit aufzustehen. Ein Trip in das circa 350 km entfernte Mendoza / Argentinien zusammen mit Risto und Patricia stand an. Gegen 7.00 starteten wir mit dem Auto in Richtung Los Andes am Fuße der Anden. Auf der Passtraße ging es direkt hinein in Anden. Es ist ein traumhafter der Weg der dabei zurück gelegt. Die wachsenden Anden vor einem sind einfach ein Traum. Über Serpentinen ging es hinauf auf die Höhe des berühmten chilenischen Wintersportortes Portillo auf eine Höhe von ca. 3000m danach überquerten wir voller Vorfreude die chilenische Grenze. Nach circa 15 km erreichten wir die argentinische Grenze. Aber anstatt diese überqueren zu dürfen mussten wir leider leider wieder umkehren. Der Grund dafür war folgender: Der Kollege mit dem ich unterwegs war ist Argentinier und hat ein in Santiago de Chile gemeldetes Auto, mit dem es ihm als Argentinier nicht erlaubt ist in sein eigenes Heimatland einzureisen…klingt komisch ist aber leider so. Da er dies vorher nicht gewusst hatte ging es etwas enttäuscht wieder zurück. Auf dem Rückweg zur chilenischen Grenzen machten wir Halt im Park am Fuße des Aconcagua, dem höchsten Berg der südlichen Hemisphere – ein traumhafter Anblick bei dem der Wunsch die Wanderschuhe anzuziehen und den Rucksack zum Wandern zu schnappen einfach riesig war, aber naja jetzt habe ich einen deftigen Grund wieder hierher zurück zu kommen und den Berg vielleicht später einmal näher zu sehen als auf den Fotos bzw. in meiner Erinnerung.
Der Aconcagua im Hintergrund
Der Rückweg gestaltete sich etwas mühselig, da die Passstraße an einigen Stellen gebaut wurde und sich im Laufe des Tages doch einige Autos mehr auf der Straße befanden und sich hinter menschlichen Ampeln doch ein paar Staus bildeten. Dennoch kamen wir gegen 18.00 wieder in Santiago an. Nach einem ausgedehnten Abendessen fiel ich völlig erschöpft ins Bett und freute mich auf den nächsten Tag am Meer in Valparaiso.
Voller Vorfreude machte ich mich gegen 9.00 zusammen mit einem schweizer-liechtensteiner Pärchen auf um mit dem Bus nach Valpo zu fahren. Die Stadt selbst liebt am Pazifischen Ozean und besitzt einen der wichtigsten Häfen in Chile. Dort angekommen warfen ziemlich viel Müll auf den Straßen einen schlechten Eindruck auf die Stadt voraus. Dieser Eindruck verschwand jedoch wieder, sobald man einige Meter höher in der Stadt war. In den kleinen engen Gassen war alles sauber und man konnte den Blick über die bunten Häuser und den Pazifik bei herrlichem Wetter in aller Ruhe genießen. Neben einem sehr leckeren Mittagessen und einer gemütlichen und lustigen Runde am Nachmittag mit anderen Mädels vom Sprachkurs, ging es gegen 20.00 Uhr wieder zurück nach Santiago. Hier angekommen gab es noch lecker Abendessen und galt es die Matratze von unten anzuschauen…

Valparaiso - Stadt und Hafen


Nun geht’s weiter mit Spanisch lernen unter der Woche :-).

Adios

Keine Kommentare: